Weimarer Republik: Unterschied zwischen den Versionen

Aus erfurt-web.de
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(90 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
= Erfurt in der Weimarer Republik =
= Erfurt in der Weimarer Republik =
[[Datei:WeimarerRepublik.jpg|280px|right]]
Bürgerkrieg und Goldene Zwanziger – das sind typische Begriffe, die mit der Zeit der Weimarer Republik 1918-1933 in Verbindung gebracht werden. Die Bilder von Straßenkämpfen und Demonstrationen wechseln mit Assoziationen von '''[[Angermuseum_Erfurt_Expressionismus|moderner Kunst]]''' und '''[[Bauhaus Erfurt|Architektur]]''', '''[[Städtebau_Weimarer_Republik|Städtebauprojekten]]''' und technischem Fortschritt. Wie im Brennspiegel zieht jene schillernde Epoche in der 130.000 '''[[Bevölkerungsentwicklung in Erfurt|Einwohner]]''' zählenden Großstadt '''[[Geschichte der Stadt Erfurt|Erfurt]]''' am Betrachter vorbei. Gesellschaftliche Spannungen entluden sich mehrfach vom '''[[Kapp_Putsch_Uniform|Kapp-Putsch]]''' 1920 bis hin zu den Schlägereien zwischen Nazis und Kommunisten. 1933 ging die erste deutsche Republik auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise in der NS-Diktatur Hitlers unter.


'''Die spannungsreiche Zeit der Weimarer Republik mit Bürgerkrieg und Goldenen Zwanzigern hat Erfurt geprägt, hat auch bedeutende Bau- und Kulturdenkmale hinterlassen.'''


Erfurt in der Weimarer Republik war jedoch keineswegs nur politischer Radikalismus. Vielmehr spielte die Stadt unter Oberbürgermeister '''[[Oberbürgermeister Bruno Mann|Bruno Mann]]''' im Kulturleben eine wichtige Rolle. Erfurt stand im Austausch mit dem Weimarer Bauhaus und entwickelte sich selbst zu einem Brennpunkt moderner Kultur. Das Angermuseum konnte eine bedeutende Sammlungen des '''[[Angermuseum_Erfurt_Expressionismus|Expressionismus]]''' aufbauen. Auch der '''[[Städtebau_Weimarer_Republik|Städtebau]]''' hat mit '''[[Nordbad Erfurt|Nordbad]]''', '''[[Steigerwaldstadion Erfurt|Stadion]]''' und zahlreichen Bauten im '''[[Bauhaus Erfurt|Bauhausstil]]''' bleibende Werte geschaffen. Der 1925 eröffnete '''[[Flughafen Erfurt|Flughafen]]''' läutete ein neues Zeitalter der Mobilität ein, das '''[[Kaufhaus Römischer Kaiser Erfurt|Kaufhaus Römischer Kaiser]]''' am Anger verkörperte den modernen Massenkonsum der 1920er Jahre, das Leben pulsierte in der alten Metropole Thüringens.


[[Datei:KRKZwanziger.jpg|330px|right]][[Datei:Petersberg1920.jpg|330px|right]]Am 6. Februar 1919 begannen in Weimar die Verhandlungen der '''[[Deutsche Nationalversammlung Weimar 1919|Deutschen Nationalversammlung]]'''. Auch Erfurt hatte hierfür eine '''[[Erfurter_Republik|Bewerbung]]''' abgegeben und das Predigerkloster als Tagungsstätte angeboten. Letztlich entschied sich aber die Reichsregierung um den SPD-Vorsitzenden Friedrich Ebert für das ruhigere Beamtenstädtchen an der Ilm mit seiner großen Kulturtradition. Die nach '''[[Erster Weltkrieg|Weltkrieg]]''' und '''[[Novemberrevolution Erfurt|Novemberrevolution]]''' aus dem bürgerkriegsgeschüttelten Berlin gewichene Nationalversammlung verabschiedete am 31. Juli die Verfassung der Weimarer Republik. Dies steht am Beginn der ersten deutschen Demokratie, die mit der „Machtergreifung“ der '''[[Erfurt im Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]]''' 1933 schon wieder endete. Charakteristisch für diese Jahre waren blutige Straßenkämpfe, Saalschlachten und Demonstrationen, Freikorps und Parteiarmeen ebenso, wie moderne Kunst und Architektur, Kinoklassiker, bahnbrechende Städtebauprojekte und technischer Fortschritt.


'''[[Steffen Raßloff]]: Bürgerkrieg und Goldene Zwanziger. Erfurt in der Weimarer Republik.''' Erfurt 2008.
Jene schillernde Epoche spiegelt sich nicht nur im „Babylon Berlin“, sondern ebenso in Erfurt. Auch in der 130.000 Einwohner zählenden Industriegroßstadt wuchsen die Spannungen zwischen Bürgertum und Arbeiterschaft. Sie entluden sich im '''[[Kapp-Putsch Erfurt 1920|Kapp-Putsch]]''' vom März 1920 (Foto: Stadtarchiv Erfurt). Die Kämpfe von bewaffneten Arbeitern mit Soldaten, Polizisten und Bürgerwehr forderten acht Todesopfer und zahlreiche Verletzte. In den letzten Jahren der Republik lebte die Gewalt wieder auf, jetzt v.a. in Form von Schlägereien zwischen Nazis und Kommunisten. In jenen unruhigen Jahren sehnte sich so mancher Bürger ins strahlende Kaiserreich der Hohenzollern zurück. Ein weltweit belachtes Schlaglicht hierauf warf der Auftritt des „falschen Prinzen“ '''[[Der falsche Prinz Harry Domela|Harry Domela]]''', der 1926 als vermeintlicher Prinz von Preußen in Georg Kossenhaschens Luxushotel '''[[Erfurter Hof]]''' herrschaftlich logierte.  


Freilich orientierten sich immer größere Teile des durch Wirtschaftskrisen und Inflation sozial deklassierten Bürgertums schrittweise politisch um. Auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise kam es zu einer förmlichen Flucht in die von Adolf Hitler verkündete Vision einer „nationalen Volksgemeinschaft“ der '''[[Erfurt im Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]]'''. Der Rechtsruck wurde im November 1929 erstmals spektakulär offenbar. Der vorbestrafte Antisemit und Herausgeber des Wochenblattes „Echo Germania“ '''[[Adolf Schmalix]]''' hatte die Kommunalwahl gewonnen. „Erfurt begeht moralischen Selbstmord“ – so rauschte es durch den Blätterwald in ganz Deutschland. Wenig später war die NSDAP in den '''[[Wahlen Hitler|Wahlen]]''' ab 1930 vor allem dank des von seinen traditionellen Eliten enttäuschten bürgerlichen Mittelstandes zur stärksten Partei aufgestiegen.


Das reich illustrierte Buch ist beim '''[[Stadtmuseum Erfurt|Förderverein Stadtmuseum Erfurt]]''' (Johannesstraße 169, 99084 Erfurt, Tel. 0361/6555651, E-Mail: stadtmuseum@erfurt.de) für 9,95 EUR erhältlich.
Erfurt in der Weimarer Republik ist jedoch keineswegs nur Bürgerkrieg und politischer Radikalismus. Vielmehr spielte die 1919 bis 1933 vom liberalen Oberbürgermeister '''[[Oberbürgermeister Bruno Mann|Bruno Mann]]''' - mit Unterstützung von Regierungspräsident '''[[Fritz Tiedemann]]''' - geführte Stadt im Kulturleben eine beachtliche Rolle. Erfurt stand nicht nur in engem Austausch mit dem 1919 gegründeten '''[[Bauhaus Weimar|Weimarer Bauhaus]]''', sondern entwickelte sich selbst zu einem Brennpunkt moderner Kultur. Das Angermuseum konnte dank der Unterstützung des jüdischen Schuhfabrikanten '''[[Alfred Hess]]''' eine der bedeutendsten Sammlungen des '''[[Angermuseum_Erfurt_Expressionismus|Expressionismus]]''' aufbauen. Hieran erinnert u.a. der Heckelraum mit seinen Wandmalereien „Lebensstufen“. Zugleich fokussierte sich der heftige Widerstand gegen die Moderne auf die "Erfurter Museumsfrage", etwa in Person des Heimatmalers '''[[Walter Corsep]]'''.  


Auch der '''[[Städtebau_Weimarer_Republik|Städtebau]]''' der „Goldenen Zwanziger“ unter Stadtbaurat '''[[Ludwig Boegl]]''' hat bleibende Werte geschaffen. Der '''[[Nordpark Erfurt|Nordpark]]''' mit dem '''[[Nordbad Erfurt|Nordbad]]''' und das heutige '''[[Steigerwaldstadion Erfurt|Steigerwaldstadion]]''' gehen ebenso in diese Zeit zurück, wie zahlreiche Geschäfts- und Wohnbauten im '''[[Bauhaus Erfurt|Bauhau-Stil]]'''. Der 1925 eröffnete '''[[Flughafen Erfurt|Flughafen]]''' am Roten Berg läutete ein neues Zeitalter der Mobilität ein, das Auto begann seinen Weg zum Massenverkehrsmittel an der Schnittstelle der neuen Reichsfernstraßen 4 und 7. Sogar ein kompletter Straßenring um die Stadt wurde geplant, der erst in unseren Tagen Realität werden sollte. Ein modernes '''[[Stadtmarketing_Weimarer_Republik|Stadtmarketing]]''' beflügelte den Fremdenverkehr. Das modernisierte '''[[Kaufhaus Römischer Kaiser Erfurt|Kaufhaus Römischer Kaiser]]''', das heutige „Anger 1“, verkörperte den Massenkonsum der 1920er-Jahre (Foto: Stadtarchiv Erfurt), in den Hotels, Restaurants, Varietés und '''[[Kino_Weimarer_Republik|Kinos]]''' mit den ersten Tonfilmen wie „Der blaue Engel“ mit Marlene Dietrich herrschte Hochbetrieb, täglich erschien ein halbes Dutzend '''[[Presse_Weimarer_Republik|Zeitungen]]''', das Leben pulsierte in der alten Metropole Thüringens. Auch das war Erfurt in der Weimarer Republik.


'''Pressestimmen'''  
''('''[[Steffen Rassloff|Dr. Steffen Raßloff]]''' in Thüringer Allgemeine vom 06.02.2019)''


''"Goldene Zwanziger in Buchform, ... nicht nur informativ, sondern auch vergnüglich zu lesen"'' (Thüringer Allgemeine)


''"Raßloff wird ... seinem Anspruch gerecht, historische Forschungsergebnisse allgemeinverständlich zu vermitteln."'' (Thüringische Landeszeitung)
'''Lesetipps:'''


Steffen Raßloff: '''[[Erfurt 55 Highlights aus der Geschichte|Erfurt. 55 Highlights aus der Geschichte]]'''. Erfurt 2021.


'''Weiterführender Literaturtipp:'''
Steffen Raßloff: '''[[Erfurt Weimarer Republik Rassloff|Bürgerkrieg und Goldene Zwanziger. Erfurt in der Weimarer Republik]]'''. Erfurt 2008.


'''Steffen Raßloff: [[Flucht_in_die_nationale_Volksgemeinschaft|Flucht in die nationale Volksgemeinschaft. Das Erfurter Bürgertum zwischen Kaiserreich und NS-Diktatur]]''' (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe, Band 7). Köln/Weimar/Wien 2003.  
Steffen Raßloff: '''[[Flucht in die nationale Volksgemeinschaft|Flucht in die nationale Volksgemeinschaft. Das Erfurter Bürgertum zwischen Kaiserreich und NS-Diktatur]]'''. Köln/Weimar/Wien 2003.




Siehe auch: Presseserien '''[[Bauhausjubiläum 2009]]''' und '''[[Außen Quadrat - Innen Biedermeier]]''' zu Geschichte und Kultur der Weimarer Republik in Erfurt; Artikel '''[[Presse_Weimarer_Republik|Presse in der Weimarer Republik]]'''
Siehe auch: '''[[Geschichte der Stadt Erfurt]]''', '''[[Erfurt Bauhaus Nationalversammlung 1919|100. Jubiläum Bauhaus und Nationalversammlung 2019]]'''

Aktuelle Version vom 19. Januar 2024, 14:35 Uhr

Erfurt in der Weimarer Republik

Die spannungsreiche Zeit der Weimarer Republik mit Bürgerkrieg und Goldenen Zwanzigern hat Erfurt geprägt, hat auch bedeutende Bau- und Kulturdenkmale hinterlassen.


KRKZwanziger.jpg
Petersberg1920.jpg

Am 6. Februar 1919 begannen in Weimar die Verhandlungen der Deutschen Nationalversammlung. Auch Erfurt hatte hierfür eine Bewerbung abgegeben und das Predigerkloster als Tagungsstätte angeboten. Letztlich entschied sich aber die Reichsregierung um den SPD-Vorsitzenden Friedrich Ebert für das ruhigere Beamtenstädtchen an der Ilm mit seiner großen Kulturtradition. Die nach Weltkrieg und Novemberrevolution aus dem bürgerkriegsgeschüttelten Berlin gewichene Nationalversammlung verabschiedete am 31. Juli die Verfassung der Weimarer Republik. Dies steht am Beginn der ersten deutschen Demokratie, die mit der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten 1933 schon wieder endete. Charakteristisch für diese Jahre waren blutige Straßenkämpfe, Saalschlachten und Demonstrationen, Freikorps und Parteiarmeen ebenso, wie moderne Kunst und Architektur, Kinoklassiker, bahnbrechende Städtebauprojekte und technischer Fortschritt.

Jene schillernde Epoche spiegelt sich nicht nur im „Babylon Berlin“, sondern ebenso in Erfurt. Auch in der 130.000 Einwohner zählenden Industriegroßstadt wuchsen die Spannungen zwischen Bürgertum und Arbeiterschaft. Sie entluden sich im Kapp-Putsch vom März 1920 (Foto: Stadtarchiv Erfurt). Die Kämpfe von bewaffneten Arbeitern mit Soldaten, Polizisten und Bürgerwehr forderten acht Todesopfer und zahlreiche Verletzte. In den letzten Jahren der Republik lebte die Gewalt wieder auf, jetzt v.a. in Form von Schlägereien zwischen Nazis und Kommunisten. In jenen unruhigen Jahren sehnte sich so mancher Bürger ins strahlende Kaiserreich der Hohenzollern zurück. Ein weltweit belachtes Schlaglicht hierauf warf der Auftritt des „falschen Prinzen“ Harry Domela, der 1926 als vermeintlicher Prinz von Preußen in Georg Kossenhaschens Luxushotel Erfurter Hof herrschaftlich logierte.

Freilich orientierten sich immer größere Teile des durch Wirtschaftskrisen und Inflation sozial deklassierten Bürgertums schrittweise politisch um. Auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise kam es zu einer förmlichen Flucht in die von Adolf Hitler verkündete Vision einer „nationalen Volksgemeinschaft“ der Nationalsozialisten. Der Rechtsruck wurde im November 1929 erstmals spektakulär offenbar. Der vorbestrafte Antisemit und Herausgeber des Wochenblattes „Echo Germania“ Adolf Schmalix hatte die Kommunalwahl gewonnen. „Erfurt begeht moralischen Selbstmord“ – so rauschte es durch den Blätterwald in ganz Deutschland. Wenig später war die NSDAP in den Wahlen ab 1930 vor allem dank des von seinen traditionellen Eliten enttäuschten bürgerlichen Mittelstandes zur stärksten Partei aufgestiegen.

Erfurt in der Weimarer Republik ist jedoch keineswegs nur Bürgerkrieg und politischer Radikalismus. Vielmehr spielte die 1919 bis 1933 vom liberalen Oberbürgermeister Bruno Mann - mit Unterstützung von Regierungspräsident Fritz Tiedemann - geführte Stadt im Kulturleben eine beachtliche Rolle. Erfurt stand nicht nur in engem Austausch mit dem 1919 gegründeten Weimarer Bauhaus, sondern entwickelte sich selbst zu einem Brennpunkt moderner Kultur. Das Angermuseum konnte dank der Unterstützung des jüdischen Schuhfabrikanten Alfred Hess eine der bedeutendsten Sammlungen des Expressionismus aufbauen. Hieran erinnert u.a. der Heckelraum mit seinen Wandmalereien „Lebensstufen“. Zugleich fokussierte sich der heftige Widerstand gegen die Moderne auf die "Erfurter Museumsfrage", etwa in Person des Heimatmalers Walter Corsep.

Auch der Städtebau der „Goldenen Zwanziger“ unter Stadtbaurat Ludwig Boegl hat bleibende Werte geschaffen. Der Nordpark mit dem Nordbad und das heutige Steigerwaldstadion gehen ebenso in diese Zeit zurück, wie zahlreiche Geschäfts- und Wohnbauten im Bauhau-Stil. Der 1925 eröffnete Flughafen am Roten Berg läutete ein neues Zeitalter der Mobilität ein, das Auto begann seinen Weg zum Massenverkehrsmittel an der Schnittstelle der neuen Reichsfernstraßen 4 und 7. Sogar ein kompletter Straßenring um die Stadt wurde geplant, der erst in unseren Tagen Realität werden sollte. Ein modernes Stadtmarketing beflügelte den Fremdenverkehr. Das modernisierte Kaufhaus Römischer Kaiser, das heutige „Anger 1“, verkörperte den Massenkonsum der 1920er-Jahre (Foto: Stadtarchiv Erfurt), in den Hotels, Restaurants, Varietés und Kinos mit den ersten Tonfilmen wie „Der blaue Engel“ mit Marlene Dietrich herrschte Hochbetrieb, täglich erschien ein halbes Dutzend Zeitungen, das Leben pulsierte in der alten Metropole Thüringens. Auch das war Erfurt in der Weimarer Republik.

(Dr. Steffen Raßloff in Thüringer Allgemeine vom 06.02.2019)


Lesetipps:

Steffen Raßloff: Erfurt. 55 Highlights aus der Geschichte. Erfurt 2021.

Steffen Raßloff: Bürgerkrieg und Goldene Zwanziger. Erfurt in der Weimarer Republik. Erfurt 2008.

Steffen Raßloff: Flucht in die nationale Volksgemeinschaft. Das Erfurter Bürgertum zwischen Kaiserreich und NS-Diktatur. Köln/Weimar/Wien 2003.


Siehe auch: Geschichte der Stadt Erfurt, 100. Jubiläum Bauhaus und Nationalversammlung 2019