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		<title>erfurt-web.de - Neue Seiten [de]</title>
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		<description>Aus erfurt-web.de</description>
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			<title>Erfurter Weissfrauenkonvent SVGAE</title>
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			<description>&lt;p&gt;Erfurter: /* Der Erfurter Weißfrauenkonvent */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Der Erfurter Weißfrauenkonvent =&lt;br /&gt;
[[Datei:WeißfrauenErfurt.jpg|310px|right]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Buch von Andrea Wittkampf befasst sich erstmals in einer detaillierten wissenschaftlichen Untersuchung mit dem Erfurter Orden der Magdalenerinnen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der bedeutenden mittelalterlichen Stadt Erfurt befand sich in zentraler Lage am lebhaften Waidanger das Ordenshaus der Magdalenerinnen, auch als Weißfrauen bekannt. Erstmals wird in der vorliegenden Dissertation die historische Entwicklung der Niederlassung unter Berücksichtigung der Klosterarchivalien einer detaillierten Analyse unterzogen. Dabei werden auch die Umbrüche und Wandlungen des Frauenkonvents von der Entstehungszeit im 13. Jahrhundert bis zu seinem Ende im Jahr 1667 beleuchtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft hat in der Vergangenheit Pestwellen und Feuersbrünsten getrotzt und wurde durch eine Reform im 15. Jahrhundert in ihrer Struktur so gefestigt, dass sie die Wirren der Reformation und des Dreißigjährigen Krieges überstand. Fehlender Nachwuchs sowie mangelnde Unterstützung der Obrigkeit führten dann aber zum Niedergang des Erfurter Weißfrauenklosters und zur Übernahme durch den Ursulinenorden. Im Rahmen der Untersuchung fokussiert die Autorin eine bislang unbekannte Handschrift, die als Kapiteloffiziumsbuch des Ordens identifiziert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Manuskript ist ein Nekrolog eingebunden, in dem die Ordensfrauen über Jahrhunderte die Sterbedaten ihrer Mitschwestern und Stifter dokumentierten. Die Edition des Totenbuchs gestattet signifikante Einblicke in die Einzigartigkeit des mitten in der Stadt gelegenen Konvents. Die umfassende Analyse der spezifischen Lebensumstände der Ordensfrauen zwischen Spätmittelalter und Neuzeit bildet die Grundlage für neue Perspektiven auf die Kloster- und Stadtgeschichte Erfurts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andrea Wittkampf: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Erfurter Weißfrauenkonvent. Entstehung - Reform - Niedergang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Publikationen des Erfurter Geschichtsvereins|Schriften des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 12). Erfurt 2025. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Das Buch ist für 25,00 EUR im Stadtmuseum Erfurt in der Johannesstraße 169, im Buchhandel und per E-Mail-Bestellung erhältlich: erfurter-geschichtsverein@gmx.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der Stadt Erfurt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 13 May 2026 07:54:18 GMT</pubDate>
			<dc:creator>Erfurter</dc:creator>
			<comments>https://erfurt-web.de/Diskussion:Erfurter_Weissfrauenkonvent_SVGAE</comments>
		</item>
		<item>
			<title>Erfurter Suedseesammlung</title>
			<link>https://erfurt-web.de/Erfurter_Suedseesammlung</link>
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			<description>&lt;p&gt;Erfurter: /* Erfurter Südseesammlung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Erfurter Südseesammlung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Suedseesammlung.jpg|430px|right]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Erfurter Südseesammlung ist der bedeutendste Bestand des kolonialen Erbes der Landeshauptstadt Thüringens. Sie wurde 1889 von Konsul Wilhelm Knappe angekauft.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rund 600 Objekte der Erfurter Südseesammlung gehören zu den außergewöhnlichen Beständen der Erfurter Museen. Vieles ist von großem Wert, da die teils vom Sammler in einem Katalog in ihrem Kontext beschriebenen Gegenstände wichtige Rückschlüsse auf die Menschen der Südsee unmittelbar vor der kulturellen Überformung durch die Kolonialmächte ermöglichen. So gibt es vermutlich kein weiteres &amp;quot;Walap&amp;quot;- Auslegersegelboot von den Marshallinseln – eine ethnologische Rarität von Weltrang (Foto: Museum für Thüringer Volkskunde Erfurt, Dirk Urban). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 hatte der gebürtige Erfurter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Knappe]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; seine Sammlung an die Stadt verkauft. Er war als Kaiserlicher Kommissar auf den Marshallinseln und Konsul auf Samoa aktiv. Die vielen Alltagsgegenstände zeugen vom Interesse für die Einheimischen, deren Sprache Knappe rasch erlernte. Schon Zeitgenossen betonten, trotz der unglücklichen Verstrickung in einen Kolonialkonflikt auf Samoa 1889, seine Sensibilität gegenüber den indigenen Kulturen. Der Katalog zu den einst rund 900 Gegenständen ist ein wertvoller Quellenbestand, der auch zur Wiederbelebung ursprünglicher Kulturtechniken genutzt wird. Hinweise auf unrechtmäßigen Erwerb gibt es nicht. Zudem war Knappe zu Beginn der Kolonialzeit aktiv und verfügte für die 1000 Marshallinseln nur über einen Polizisten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der renommierte Südsee-Forscher Prof. Dr. Hermann Joseph Hiery schätzt ein: &amp;quot;Der Südsee-erfahrene deutsche Vizekonsul von Apia war einer der ersten, der die melanesische Bevölkerung relativ vorurteilsfrei und genau studierte.&amp;quot; Grundsätzlich sollte beim Erwerb von Kulturgut im Kolonialkontext statt eines einfachen Täter-Opfer-Schemas eine differenzierte Perspektive gewählt werden. Ethnologen wie Prof. Dr. Brigitta Hauser-Schäublin fordern eine ergebnisoffene Forschung, um &amp;quot;komplexe Verhältnisse der Verflechtungen und Interaktionen&amp;quot; sichtbar zu machen. Historiker wie Prof. Dr. Horst Gründer warnen ebenfalls davor, &amp;quot;die Geschichte der Kolonialherrschaft als &amp;#039;&amp;#039;reine&amp;#039;&amp;#039; Ausbeutungsgeschichte&amp;quot; darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knappes in der DDR-Zeit in Vergessenheit geratene Sammlung erlebte 2005 mit der Sonderausstellung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Reisen ins Paradies]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eine eindrucksvolle Renaissance. Zuvor war sie mit Experten des Grassi-Museums für Völkerkunde Leipzig, wie der Kuratorin für Ozeanien Dr. Marion Melk-Koch, fachlich aufgearbeitet und restauriert worden. Es erschienen ein Katalog und eine Knappe-Biographie, das überregionale Echo war beachtlich. Seit 2001 ist die Sammlung im Schaudepot Benaryspeicher unter konservatorisch besten Bedingungen untergebracht. Im Rahmen der vom Stadtrat 2021 beschlossenen Beschäftigung mit dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Koloniales Erbe in Erfurt|kolonialen Erbe Erfurts]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; könnte sie nun wissenschaftlich weiter aufgearbeitet und stärker öffentlich zugänglich gemacht werden (Amtsblatt Nr. 10 vom 04.06.2021).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Steffen Rassloff|Dr. Steffen Raßloff]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lesetipps:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steffen Raßloff: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[https://erfurt-web.de/images/ErfurtKolonialesErbeRassloff.pdf Koloniales Erbe in Erfurt. Ein Plädoyer für differenzierte Aufarbeitung]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. In: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt 87 (2026), S. 131-145.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steffen Raßloff: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Weltpolitik.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Geschichte|Deutsche Geschichte. Die große Bild-Enzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. München 2018 (2. Auflage 2024), S. 278 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steffen Raßloff: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Knappe|Wilhelm Knappe (1855-1910). Staatsmann und Völkerkundler im Blickpunkt deutscher Weltpolitik]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Jena 2005. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marina Moritz/Kai Uwe Schierz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Reisen ins Paradies|Reisen ins Paradies. Die Erfurter Südsee-Sammlung im Spiegel der Kunst]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horst Gründer/Hermann Hiery (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen und ihre Kolonien. Ein Überblick.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2022 (3. Auflage).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Joseph Hiery (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Südsee 1884–1914. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 2002 (2. Auflage).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Knappe]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Koloniales Erbe in Erfurt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der Stadt Erfurt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte Erfurter Museen|Geschichte der Erfurter Museen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 07:16:00 GMT</pubDate>
			<dc:creator>Erfurter</dc:creator>
			<comments>https://erfurt-web.de/Diskussion:Erfurter_Suedseesammlung</comments>
		</item>
		<item>
			<title>Die deutsche Geschichte</title>
			<link>https://erfurt-web.de/Die_deutsche_Geschichte</link>
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			<description>&lt;p&gt;Erfurter: /* Die deutsche Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Die deutsche Geschichte = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DeutscheGeschichteBigIdeas(web).jpg|350px|right]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chronologische Gesamtdarstellung der deutschen Geschichte von der Antike bis heute - Alle wichtigen historischen Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Kultur - Anschaulich und verständlich mit innovativen Grafiken aufbereitet - Kurzporträts wichtiger Persönlichkeiten wie Martin Luther, Kaiser Wilhelm II. oder Konrad Adenauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle wichtigen historischen Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Kultur. Anschaulich und verständlich mit innovativen Grafiken aufbereitet. Mit Kurzporträts wichtiger Persönlichkeiten wie Martin Luther, Kaiser Wilhelm II. oder Konrad Adenauer. Big Ideas: Das große Buch der deutschen Geschichte zum Nachschlagen. Welche Bedeutung hatte der Minnesang für die deutsche Sprache? Wie prägte Martin Luther die Reformation? Was führte zur deutschen Wiedervereinigung? Das innovative Nachschlagewerk aus der DK Erfolgsreihe Big Ideas stellt eine fesselnde Reise durch die deutsche Geschichte dar - abwechslungsreich aufbereitet in informativen Texten und anschaulichen Grafiken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Neandertalern und der Venus vom Hohlefels bis zur Corona-Krise: Das Buch erläutert historische Ereignisse genauso wie gesellschaftliche und kulturelle Strömungen, die die deutsche Geschichte geprägt haben. Kurzbiografien liefern Informationen zu den bedeutendsten Persönlichkeiten wie z. B. Karl dem Großen, Kaiser Wilhelm oder Konrad Adenauer. Die deutsche Geschichte fundiert und zugänglich - Basiswissen zum Studieren, Informieren oder Nachschlagen. Dieses Buch ist Teil der Reihe &amp;quot;Big Ideas&amp;quot; des renommierten Dorling Kindersley Verlages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Geschichte der Stadt Erfurt wird schlaglichtartig von der Mittelaltermetropole mit ihrem jüdisch-mittelalterlichen UNESCO-Welterbe, der ältesten Universität im heutigen Deutschland und dem Wirken Martin Luthers bis hin zum wegweisenden Erfurter Programm der SPD 1891 angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patrick Oelze / Roland Steinacher / Daniel Mollenhauer / &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Steffen Rassloff|Steffen Raßloff]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; / Oliver Domzalski: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Big Ideas. Die deutsche Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; München 2026. (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.dorlingkindersley.de/buch/oliver-domzalski-daniel-mollenhauer-patrick-oelze-steffen-rassloff-roland-steinacher-big-ideas-die-deutsche-geschichte-9783831052004 DK Verlag]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;(erscheint 31. August 2026)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte Thüringens]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der Stadt Erfurt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Universität Erfurt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Das Buch wird am 16. September 2026 mit einer Lesung in der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.peterknecht.de/shop/magazine/165154/_16_09_2026_steffen_rassloff.html Buchhandlung Peterknecht]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Erfurt präsentiert.&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 14:10:23 GMT</pubDate>
			<dc:creator>Erfurter</dc:creator>
			<comments>https://erfurt-web.de/Diskussion:Die_deutsche_Geschichte</comments>
		</item>
		<item>
			<title>Militaria Stadtmuseum Erfurt</title>
			<link>https://erfurt-web.de/Militaria_Stadtmuseum_Erfurt</link>
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			<description>&lt;p&gt;Erfurter: /* Erfurter Militaria */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Erfurter Militaria =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ReservistenkrugStadtmuseum.jpg|300px|right]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Förderverein Stadtmuseum Erfurt hat eine Sammlung von Militaria angekauft, die den beachtlichen Bestand des Museum weiter ergänzt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Förderverein des Stadtmuseums Erfurt hat 2025 aus Privatbesitz für einen niedrigen vierstelligen Betrag einen Bestand an militärischen Erinnerungsstücken aus der Zeit des Deutschen Kaiserreiches vor 1914 erworben. Diese ergänzen die umfangreiche Militaria-Sammlung des Museums mit Waffen der Königlich-Preußischen Gewehrfabrik, Uniformen, Helmen und Orden Erfurter Einheiten. Erfurt gehörte von 1802/15 bis 1945 zum Königreich bzw. Land Preußen und war eine bedeutende Festungs- und Garnisonsstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prunkstück der angekauften Sammlung ist der Reservisten-Trinkpokal des Gefreiten Schmidt vom preußischen 1. Thüringischen Feldartillerie-Regiment Nr. 19 im Brühl von 1904. Martialisch ist auf dem Bierkrug der Spruch zu lesen „Kanonendonner ist unser Gruß“. Passend dazu wurde der Deckel mit einer Kanone und der Krug mit Episoden aus der zweijährigen aktiven Dienstzeit des Gefreiten verziert. Dies steht symbolisch für die hohe Wertschätzung alles Militärischen in jener Epoche auch in Erfurt, so der Historiker und Fördervereinsvorsitzende Dr. Steffen Raßloff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Abb.: Fördervereinsvorsitzender &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Steffen Rassloff|Dr. Steffen Raßloff]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; präsentiert den Reservistenkrug des Gefreiten Schmidt (Foto: Corina Worm, Stadtmuseum Erfurt)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Stadtmuseum Erfurt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Militär in Erfurt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 12:41:45 GMT</pubDate>
			<dc:creator>Erfurter</dc:creator>
			<comments>https://erfurt-web.de/Diskussion:Militaria_Stadtmuseum_Erfurt</comments>
		</item>
		<item>
			<title>Fotosammlung Heinz Lutz Stadtarchiv Foerderverein Stadtmuseum Erfurt</title>
			<link>https://erfurt-web.de/Fotosammlung_Heinz_Lutz_Stadtarchiv_Foerderverein_Stadtmuseum_Erfurt</link>
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			<description>&lt;p&gt;Erfurter: /* Fotosammlung Heinz Lutz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Fotosammlung Heinz Lutz =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Förderverein Stadtmuseum Erfurt übergibt die Fotosammlung des Bildchronisten Heinz Lutz (1914-1985) an das Stadtarchiv, womit das einzigartige visuelle Gedächtnis der Stadt dauerhaft gesichert wird.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LutzUebergabe-10.3.26.jpg|470px|right]]Der umfangreiche fotografische Nachlass des Erfurter Bildchronisten Heinz Lutz wird dauerhaft im Stadtarchiv Erfurt gesichert. Der Förderverein Stadtmuseum Erfurt übergibt die Sammlung nun offiziell als Schenkung an das Stadtarchiv. Damit wird ein bedeutender Teil der visuellen Stadtgeschichte langfristig bewahrt und für Forschung sowie Öffentlichkeit gesichert. Der Fotograf und Bildjournalist Heinz Lutz prägte über Jahrzehnte die visuelle Erinnerung der Stadt Erfurt. Mit Tausenden Aufnahmen dokumentierte er das städtische Leben zwischen Nachkriegszeit und DDR-Zeit und schuf damit eine einzigartige fotografische Chronik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Lutz wurde am 29. Mai 1914 in Hindenburg in Oberschlesien geboren. Von 1929 bis 1932 erlernte er in Gleiwitz den Beruf des Optikers und Fotografen und arbeitete bis 1933 als Facharbeiter. Während des Zweiten Weltkriegs war Lutz u.a. als Fotograf für die Luftwaffe tätig. Nach Kriegsende begann seine prägende Arbeit als freiberuflicher Bildjournalist: Von 1945 bis zum Ende seines Arbeitslebens 1980 hielt er das Geschehen in Erfurt, Thüringen und der DDR mit der Kamera fest. Lutz arbeitete für zahlreiche Erfurter und Thüringer Tageszeitungen sowie für überregionale Magazine wie die &amp;quot;Berliner Illustrierte&amp;quot; und &amp;quot;Sport im Bild&amp;quot;. Sein Aufgabenspektrum reichte vom Pressefoto über Werbefotografie und dokumentarische Serien bis hin zu Bildbänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrzehnte hielt Lutz das Tagesgeschehen fest - politische Ereignisse und alltägliches Leben. Vor seiner Kamera standen Staats- und Parteifunktionäre der DDR ebenso wie internationale Persönlichkeiten. Auch Bundeskanzler Willy Brandt sowie der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin während seiner Fahrt durch Erfurt wurden von ihm fotografiert. Besonders eindrucksvoll sind die zahlreichen Aufnahmen des Alltagslebens: Händlerinnen auf dem Domplatz, die ersten Trabants und Wartburgs auf den Straßen von Erfurt, große Kundgebungen und Aufmärsche ebenso wie fröhliche Szenen von Stadtfesten – vom Frühlingsfest bis zum Weihnachtsmarkt. Immer wieder zeigen seine Bilder lachende Gesichter und Momentaufnahmen des ganz normalen Lebens. Einen großen Teil seiner Arbeit widmete Lutz Industrie und Gewerbe bis hin zu umfassenden Dokumentationen. Neben Gesamtansichten von Betrieben hielt er Arbeitsprozesse, Maschinen und technische Ausrüstungen fest. Ebenso fotografierte er soziale Einrichtungen wie Werkküchen, Pausen- und Umkleideräume sowie Wohnunterkünfte der Arbeiter und dokumentierte damit Lebens- und Arbeitsbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt umfasst die Lutz-Sammlung rund 57.000 Aufnahmen. Erhalten geblieben sind auch originale Fototaschen mit handschriftlichen Notizen des Fotografen. Bereits 1999 erwarb der Förderverein des Stadtmuseums Erfurt die Sammlung, um dieses bedeutende Kulturgut für die Stadt zu sichern. Nun geht der fotografische Nachlass dauerhaft in das Eigentum des Stadtarchivs über. Der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Steffen Raßloff, betont: &amp;quot;Von Beginn an hat das Stadtarchiv die Fotos vorbildlich betreut und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Deshalb übergeben wir sie jetzt per Schenkung in dessen Eigentum.&amp;quot; Damit sollen auch alle juristischen Fragen rund um die langfristige Sicherung des Bestandes geklärt werden.&lt;br /&gt;
Für Dr. Steffen Raßloff und Archivleiterin Dr. Nadine Hofmann ist die Übergabe am 10. März 2026 (Foto: Kerstin Richter) zugleich ein Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Stadtarchiv und Stadtmuseum sowie deren Fördervereinen. Das fotografische Werk von Heinz Lutz bleibt damit dauerhaft erhalten – als einzigartiges visuelles Gedächtnis der Stadt Erfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Stadtmuseum Erfurt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Stadtarchiv Erfurt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der Stadt Erfurt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 07:24:48 GMT</pubDate>
			<dc:creator>Erfurter</dc:creator>
			<comments>https://erfurt-web.de/Diskussion:Fotosammlung_Heinz_Lutz_Stadtarchiv_Foerderverein_Stadtmuseum_Erfurt</comments>
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