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	<title>Adolf Schmalix - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Erfurter: /* Adolf Schmalix */</title>
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In diesem Programm sind keine originären Ideen zu erkennen, vielmehr handelte es sich um ein Sammelsurium gängiger nationalistisch-völkischer Ansichten und Feindbilder; beherrschender Inhalt war ein ausgeprägter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Antisemitismus in Erfurt|Antisemitismus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Deutlich kann man den Schmalixschen Standpunkt als Rassist erkennen, der auch die assimilierten Juden, zumal die einflussreichen Wirtschaftsbürger der Stadt, bekämpfte. In einem beispielhaften Artikel des &amp;quot;Echo Germania&amp;quot; vom Jahre 1927 unter dem Titel &amp;quot;Das verjudete Erfurt. Jüdische Industriebetriebe. Jüdische Handelsherren, Warenhäuser und Geschäfte&amp;quot; heißt es: &amp;quot;Sieht man sich in der Erfurter Wirtschaft etwas genauer um, so muß man zum großen Bedauern [...] feststellen, daß die wichtigsten und größten Betriebe und Geschäfte in den Händen der Juden sind. [...] Die Juden besitzen in Erfurt mehr Hab und Gut als alle Erfurter Bürger zusammen, obwohl sie nur einen Bruchteil in der Bevölkerung ausmachen.&amp;quot; Diese an soziale Neidgefühle gegenüber den Benarys und Hess` appellierende Argumentation führte weiter aus, dass die starke Stellung der Juden im Erfurter Wirtschaftsleben nicht etwa Ergebnis eines freien Wettbewerbes sei, sondern Symptom eines &amp;quot;semitischen Vernichtungsfeldzuges&amp;quot; gegen den deutschen Mittelstand. In das Zentrum seiner Polemik stellte Schmalix das &amp;quot;Warenhaus-Problem&amp;quot;, das paradigmatisch für die Verknüpfung kleinbürgerlicher Existenzängste mit antisemitischen Vorbehalten stehen kann. Alle Register zog er gegen das vom jüdischen Tietz-Konzern geführte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Kaufhaus_Römischer_Kaiser_Erfurt|Kaufhaus Römischer Kaiser]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; am Anger (1906/08), das größte und erfolgreichste Kaufhaus in Thüringen. Der heftige &amp;quot;Kaufhauskampf&amp;quot; stellte freilich nur einen Teil des Forderungenkatalogs dar; ebenso gehörte hierzu der Aufruf zum Boykott jüdischer Banken und Geschäfte und die Aufforderung, keine Juden in die Parlamente zu wählen. Diese Maßnahmen pries Schmalix schließlich als simpel-praktikablen Ausweg aus der Krise der Zeit - die Vertreibung der Juden aus der deutschen Volksgemeinschaft durch gezielte Diskriminierung als Allheilmittel gegen wirtschaftlich-soziale Not und politische Zwietracht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Was waren über diese Strategie der Konfrontation hinaus die programmatischen Fixpunkte dieses radikalen Außenseiters der völkisch-nationalistischen Rechten? 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In einem beispielhaften Artikel des &amp;quot;Echo Germania&amp;quot; vom Jahre 1927 unter dem Titel &amp;quot;Das verjudete Erfurt. Jüdische Industriebetriebe. Jüdische Handelsherren, Warenhäuser und Geschäfte&amp;quot; heißt es: &amp;quot;Sieht man sich in der Erfurter Wirtschaft etwas genauer um, so muß man zum großen Bedauern [...] feststellen, daß die wichtigsten und größten Betriebe und Geschäfte in den Händen der Juden sind. [...] Die Juden besitzen in Erfurt mehr Hab und Gut als alle Erfurter Bürger zusammen, obwohl sie nur einen Bruchteil in der Bevölkerung ausmachen.&amp;quot; Diese an soziale Neidgefühle gegenüber den Benarys und Hess` appellierende Argumentation führte weiter aus, dass die starke Stellung der Juden im Erfurter Wirtschaftsleben nicht etwa Ergebnis eines freien Wettbewerbes sei, sondern Symptom eines &amp;quot;semitischen Vernichtungsfeldzuges&amp;quot; gegen den deutschen Mittelstand. 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		<title>Erfurter am 10. Februar 2021 um 09:37 Uhr</title>
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		<title>Erfurter am 10. Februar 2021 um 09:31 Uhr</title>
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